Dorfjugend

Trotz Regen leuchtende Kinderaugen beim Martinsumzug

11.11.2017 „Ich geh‘ mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir. Da oben leuchten die Sterne, hier unten da leuchten wir“: Voller Inbrunst singen die Kinder das bekannte Sankt-Martins-Lied. Schwer zu sagen, wer an diesem Abend mehr leuchtet: Sind es die bunten Lampions in allen Farben und Formen, die die Kinder vor sich her tragen, oder sind es doch die Kinderaugen, weil ihnen der Martinsumzug durch Oberleiterbach so viel Spaß bereitet?

Vor dem Umzug findet in der themenbezogen dekorierten Kirche „Sankt Laurentius“ eine kurze Andacht statt, bei der Alexander und Linus die Legende des Heiligen Martin nachspielen, der selbstlos einem im Schnee frierenden im Schnee die Hälfte seines Mantels überlässt. Auch einige Fürbitten gibt es, die natürlich von den Kindern vorgetragen werden. Zudem wird schon hier kräftig gesungen.

Dann endlich geht es los: Die Kinder sammeln sich vor der Kirchenmauer und ziehen laut singend durch das Dorf. Das lockt auch den ein oder anderen Zuschauer aus der warmen Stube ins Freie: Trotz des Regens will man den bunten Lichterzug nicht verpassen. Regenschirme hin oder her: Die Kinder riesige Freude am Umzug zu Ehren des selbstlosen Heiligen. Über Laurentiusring und Reuthloser Straße geht es in den Eichenweg zum Feuerwehrhaus, wo auf die Kinder bereits je ein paar Wiener als Belohnung warten. Zum Wärmen gibt es Kinderpunsch, auch sonst ist für das leibliche Wohl gesorgt.

Organisiert haben die beliebte Martinsfeier einmal mehr Angela Hennemann und Sonja Göbel. Im Feuerwehrhaus werden sie von Regina Stöhr und Andrea Hümmer unterstützt. Und die Feuerwehr darf auch nicht fehlen: Sie stellt nicht nur ihr Domizil zur Verfügung, sondern sorgt mit Frank und Michael Hennemann auch für die Sicherheit der Teilnehmer.       


18.04.17 - Dorfjugend -Knatternd durch das Bundesgolddorf

OBERLEITERBACH 
„Wir rufen den Englischen Gruß“, schallte es am Abend des Gründonnerstags erstmals durch die Straßen des Dorfs. 
15 Kinder und Jugendliche waren dann am Karfreitag und –Samstag jeweils frühmorgens, mittags und abends unterwegs, 
um durch ihr Raspeln das Geläut der Glocken von „Sankt Laurentius“ zu ersetzen, die wegen des Sterben und Leiden Jesu nach Rom geflogen waren. 
Zum Dank und als Lohn ihrer Mühen bekamen sie von den Bewohnern des Dorfes Eier und andere kleine Geschenke. TEXT/FOTO: MARTINA DROSSEL