„Fränkisch verwurzelt“: Weil die Heimat die „grünen Zeitzeugen“ braucht

Der Markt Zapfendorf ist Teil eines Biodiversitäts-Projekts der Regierung von Oberfranken, bei dem landschaftsprägende Bäume im Mittelpunkt stehen. Die Initiative zur Bewerbung kam aus Oberleiterbach.

14.07.2019   Aus Liebe zur Heimat: Die meisten Projekte des Gartenbauvereins entstehen aus diesem Motiv heraus. Und so war 2. Vorsitzende Angela Hennemann gleich begeistert, als sie im Ebensfelder Rathaus vom Projekt „Fränkisch verwurzelt“ las, das dort auf einem Aufsteller beworben wurde. Zu diesem Zeitpunkt beteiligte sich das Markt Ebensfeld bereits an dieser Initiative. „Da müssen wir unbedingt mitmachen!“, dachte sich die Oberleiterbacherin, knüpfte die Kontakte zum Biodiversitäts-Spezialisten Gerhard Bergner von der Oberen Naturschutzbehörde und fungierte als Bindeglied zur Marktgemeinde Zapfendorf. Nun ist die Kommune offiziell Teil des Artenschutzprojekts.

Weil es in Oberleiterbach viele davon gibt

Markante Bäume stehen im Fokus der Umweltschutz-Kampagne „Fränkisch verwurzelt“. Gerhard Bergner nennt sie auch liebevoll „grüne Zeitzeugen“. Dabei ist es egal, ob es sich um freistehende Einzelbäume, landschaftsgliedernde Baumreihen, wegbegleitende Alleen oder Streuobstwiesen um Siedlungen handelt: Sie alle tragen zur regionalen Identität der Landschaft bei. In und um Oberleiterbach gibt es sie noch, die ortsbildprägenden Großbaumbestände, die im Sommer den Menschen Schatten spenden, die dörflichen Blickachsen aufwerten und vor allem Lebensraum für tausende Pflanzen und Tiere sind. Hinzu kommen Streuobstwiesen, an denen im Herbst leckeres Obst frisch vom Baum geerntet werden kann. Oder auch die beiden Bäume neben dem Kreuz oberhalb des Kastanienwegs, von denen aus der Betrachter einen tollen Blick auf den Ort hat. Und, und, und.

Kurz: Es gibt gute Gründe, warum Oberleiterbach Teil von „Fränkisch verwurzelt“ werden wollte. Der Schwerpunkt liegt auf den Bäumen im Außenbereich. Jedoch können sich keine Einzelorte bewerben, sondern nur ganze Kommunen. Und da es auch in den anderen Ortsteilen Zapfendorfs markante Baumbestände gibt, ist nun die ganze Markgemeinde fest verwurzelt in „Fränkisch verwurzelt“

Beim offiziellen „Startschuss“ mit dabei

Beim offiziellen „Startschuss“ für das Projekt im Markt Zapfendorf, das Ende Juni auf der Anhöhe „Sommerleite“ zwischen der Kreisstraße BA 1 (Scheßlitz-Zapfendorf) und dem Gemeindeteil Lauf stattfand, waren natürlich auch Mitglieder des Gartenbauvereins Oberleiterbach zugegen. „Wir gehen ja lieber in einer Landschaft mit Bäumen spazieren als in einer leer geräumten Landschaft“, meinte Gerhard Bergner bei diesem Termin.  Auch Kreisfachberaterin Claudia Kühnel war vor Ort. In den kommenden Monaten, so der Naturfachmann der Regierung und Bürgermeister Volker Dittrich, sollten nun die prägenden Baumbestände im Marktgemeindegebiet kartiert werden. Danach werden diese nach naturschutzfachlichen Gesichtspunkten bewertet, auf Grund derer die Obere Naturschutzbehörde dann Empfehlungen aussprechen wird. Wohlgemerkt: Empfehlungen, denn „Fränkisch verwurzelt“ basiert auf Freiwilligkeit. Rathauschef Dittrich machte deutlich, dass er voll hinter der Initiative stehe: Biodiversität sei im Markt Zapfendorf kein bloßes Schlagwort, man arbeite behände für den Erhalt der Artenvielfalt.

Direkt per E-Mail melden

Wer Bäume melden will, kann das direkt per E-Mail tun. Informationen dazu gibt es auf der Internetseite vom Markt Zapfendorf: www.zapfendorf.de . M. Drossel

 

Mehr zum Thema:

Der Presseartikel zur Auftaktveranstaltung (https://www.obermain.de/lokal/bad-staffelstein/art2486,757804)


Dem Popstar der Singvögel auf der Spur

Die Regierung von Oberfranken und das Umweltministerium haben das Programm „Artenkenner 4.0“ aufgelegt. Zapfendorfer Grundschüler gehen mit André Maslo auf Tour. Was sie dabei erleben.

18.05.2019   Naturdetektiv spielen? Das lässt sich Finn nicht zweimal sagen. Neugierig begibt er sich auf Spurensuche. Auch Pauline lauscht gespannt. Welche Vögel würden sie hören, welche sogar sehen? – Die Exkursion der Klasse 3b der Zapfendorfer Schule mit André Maslo von der Ökologischen Bildungsstätte Mitwitz ist so recht nach dem Geschmack der Neun- bis Zehnjährigen. Förderer der Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Artenkenner 4.0 – Schwarmtiere/Vögel“ ist die Regierung von Oberfranken bzw. das Staatsministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz.

Eingeladen hatte unter dem Motto „Artenkenner 4.0 – Schwarmtiere/Vögel“ die Höhere Naturschutzbehörde der Regierung von Oberfranken. Und so trafen sich die 19 Kinder um Lehrerin Doris Jüngling und Angela Hennemann, 2. Vorsitzende des örtlichen Gartenbauvereins, zunächst am Gemeinschaftshaus inmitten des begrünten Dorfplatzes. Schon dort konnten die Naturdetektive erste Tiere entdecken. Bei ihrem Rundgang durchs Dorf, auf dem Weg in den Wald, hörten und beobachteten sie Bachstelzen, Rauchschwalben, Mehlschwalben, Tauben, jede Menge Stare und sogar eine Nachtigall, den Pop-Star unter den heimischen Singvögeln. Im Waldstück Rotenberg angekommen, ging es auf Fährtenlese.

Müll im Naturidyll

Es dauerte nicht lange, da waren die Spuren von Reh, Wildschwein und Dachs ausgemacht. André Maslo trug den kleinen Artenkennern, je drei Vögel zu bestimmen und Fraßspuren wie aufgepickte Eicheln zu finden. Bald sahen sie auch Spechthöhlen, Nester und Federn. Wenig begeistert waren die Grundschüler, als sie neben Naturidyll auch allerlei Unrat fanden. Der wurde kurzerhand eingepackt und später im heimischen Müll entsorgt.

Der Experte der Ökologischen Bildungsstätte Mitwitz zeigte den Kindern an Beispielen vor Ort, dass es in Misch- oder Laubwald viel mehr Vegetation und vor allem deutlich mehr Arten gibt als in reinen Nadelbaum-Monokulturen. Dass viele Fichten vertrocknet waren und oft auch vom Borkenkäfer geschwächt, entging den Kindern nicht.

Wie zu Großmutters Zeiten

Bei einer Pause wurde dann, ganz wie zu Großmutters Zeiten, Cowboy und Indianer oder auch Verstecken gespielt. Wohl dem, der sich gut anschleichen konnte. Den Weinberg hinunter, kamen sie an einer Vogelschutzhecke vorbei. Abermals wurde gelauscht, plötzlich war es mucksmäuschenstill. Andächtig schauten die Kinder auf den Mäusebussard, der seine Kreise über wildwüchsiger Natur zog. „Ein Acker ohne so genannte Unkräuter auch ein Acker ohne Insekten“, verdeutlichte Angela Hennemann. „Warum? Weil die dort keine Nahrung finden. Wo es aber keine Insekten gibt, gibt es keine Vögel.“ Ein fataler, vom Menschen gemachter Kreislauf. 

Zurück im Gemeinschaftshaus war Spielen angesagt: Beim Vogelmemory galt es, den Vögeln Nester zuzuordnen. Doch wie ist es mit dem Kuckuck? Der legt seine Eier ja in fremde Nester. Und jene Eier sehen dann gerne mal aus wie die von Bachstelzen. Oder vom Rotkehlchen. „Sonst brüten die getäuschten Vogeleltern sie ja nicht aus“, erklärte André Maslo.

Neugierige Naturdetektive

Der Experte war sehr angetan von der Neugierde und dem Wissensdurst seiner Naturdetektive. Und er lobte die Bemühungen um den Naturschutz, die in und um Oberleiterbach laufen. Kein Wunder also, dass Blaumeise, Rotmilan. Mehlschwalben und Rebhuhn sich hier noch wohl fühlen. Letztlich ging der Naturerkundungstag für die Grundschüler viel zu schnell vorbei.   M. Drossel

Bildergalerie


Naturschützer, Vordenker und Kulturträger

Der Gartenbauverein Oberleiterbach hat sich für das Jahr 2019 wieder richtig viel vorgenommen. Wie der Markt Zapfendorf im Wettbewerb „Klimafreundliche Kommune“ mit dem Vorzeigedorf punkten will.

 

OBERLEITERBACH Silber auf Landesebene: Für das kleine Dorf mit seinen knapp 275 Einwohnern war das im vergangenen Jahr ein Riesenerfolg. Maßgeblichen Anteil daran hatte der Gartenbauverein, der immer wieder motivierte und sich engagierte. Kein Wunder also, dass der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ein Schwerpunkt in der Jahresversammlung im Gemeinschaftshaus war. Vorsitzender Harald Hümmer aber stellte heraus: Seine Mitglieder werden nicht müde, sich auch in Zukunft unermüdlich für ihren Ort einzusetzen. Ideen und Projekte gibt es so einige.

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In seinem Rückblick erinnerte Hümmer an viele gelungene Veranstaltungen wie das Herbstfest, der Kochabend und die Dorfweihnacht. Hinzu kamen sieben Vorträge, Sitzungen und Workshops zum Thema Biodiversität. Noch ehe in Bayern das Thema Artenvielfalt die Massen motivierte, wurde in „Lätterboch“ also schon angepackt und umgesetzt. Angepackt wurde auch im Rahmen des Jubiläums des Freistaats: Es gab eine ganze Festwoche unter dem Motto „Wir feiern Bayern“, Höhepunkt war das Illuminationsprojekt „Oberleiterbach leuchtet“, das tausende Gäste in den Ort lockte. Ein Leuchtturmprojekt im wahrsten Sinne des Wortes, das die Dorfbewohner ganz alleine stemmten.

Für ein umweltbewusstes Leben

Vor wenigen Tagen hat sich der Markt Zapfendorf für den Wettbewerb „Klimafreundliche Kommune“ angemeldet. Die Vorbereitungen hinter den Kulissen laufen aber schon viele Wochen. Bürgermeister Volker Dittrich will dabei vor allem mit den Vorzügen von Oberleiterbach punkten: das erste und einzige Bioenergiedorf im Landkreis Bamberg, mit eigener Dorfheizung, viel Grün und einer Dorfgemeinschaft, die sich selbst den Slogan „Wo Zukunft schon heute ist“ gegeben hat. Und die in vielen Bereichen daran arbeitet, zusätzlichen Lebensraum für Pflanzen und Tiere zu schaffen und zu erhalten. Das fängt bei Bastelaktionen der  Kinder an, geht über gezielte Bewirtschaftung und Pflege und zieht sich wie ein roter Faden durch den Veranstaltungskalender. Auch heuer sind wieder zahlreiche Vorträge, Basteltage, Pflanz- sowie Pflegeaktionen und Workshops geplant. Beispielsweise findet am 7. Juni, 19 Uhr, beim aufklärenden Vortrag „Naturschutz in Pachtverträgen“ im Gemeinschaftshaus statt. Referent Karl Bär vom Umweltinstitut München ist im Dorf kein Unbekannter. Darüber hinaus soll das direkte Umfeld des Gemeinschaftshauses begrünt werden. Dabei steht den Gartenfreunden, wie so oft, Kreisfachberaterin Claudia Kühnel zur Seite. Ferner wird der Leiterbach weiter renaturiert.

Ein Viertel der Einwohner sind Mitglied

Derzeit zählt der Gartenbauverein 74 Personen. Damit ist mehr als ein Viertel der Dorfbevölkerung Mitglied. Bei den Vorstandswahlen zeigte sich dann, dass der Gartenbauverein alles andere als ein Problem mit der Frauenquote hat: Vorsitzender Harald Hümmer ist vielmehr der „Hahn im Korb“ in der Riege vieler engagierter Frauen. Die Wahl erfolgte einstimmig, die Amtsperiode läuft bis 2022.

Kassiererin Andrea Amon sprach von einer ausgeglichenen Bilanz. Die Revisoren Andreas Raab und Ludwig Hennemann hatten keinen Grund zur Beanstandung. Schriftführerin Sonja Göbel verlas ihrerseits das Protokoll der vorherigen Jahresversammlung. 2. Vorsitzende Angela Hennemann dankte dem Vorstandsteam für die gute Zusammenarbeit, insbesondere Beisitzerin Rosi Kropp, die sich nicht mehr zur Wahl stellte.      M. Drossel                                                                          

 

Die neue Führung:

1. Vorsitzender: Harald Hümmer

2. Vorsitzende: Angela Hennemann

Schriftführerin: Sonja Göbel

Kassiererin: Andrea Amon

Beisitzer: Melanie Horn, Andrea Hümmer, Regina Stöhr

Kassenprüfer: Andreas Raab, Ludwig Hennemann

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Der Vorstand des Gartenbauvereins Oberleiterbach: (v. li.) Andrea Amon, Sonja Göbel, Regina Stöhr, Harald Hümmer, Angela Hennemann, Andrea Hümmer und Melanie Horn. Foto: Martina Drossel

„Mitfahrbänkla“ macht Menschen mobil

Start des landkreisübergreifenden Bürgerprojekts – Die moderne Art des Trampens

Zapfendorfs Bürgermeister Volker Dittrich beleuchtete in seinen Grußworten die Geschichte des interkommunalen Projekts: Entstanden sei die Idee im Gemeindeteil Oberleiterbach, und Angela Hennemann, die 2. Vorsitzende des Gartenbauvereins, habe dann Gespräche mit den beiden Markgemeinden gesucht. Lange vor Projektstart wurde eine WhatsApp-Gruppe zur Absprache gegründet, ein Fahrplan mit den Kernzeiten zusammengetragen und dann für den Ort ein Prototyp eines „Mitfahrbänkla“ errichtet. Das Schild hierfür designten und produzierten Roland Amon und Andrea Senger – aus, wie sollte es anders sein, Oberleiterbach (Zapfendorf) und Ebensfeld. „Diese ehrenamtliche Arbeit der Oberleiterbach ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr“, lobte der Rathauschef und sprach von einer neuen Art der Mobilität.

EBENSFELD/ZAPFENDORF  Mal schnell zum Arzt, ein Rezept holen, im Supermarkt ein Pfund Butter besorgen oder sich mit der Freundin im Nachbarort auf einen Plausch bei Kaffee und Kuchen treffen? Für Besitzer eines Autos ist das kein Problem. Wer jedoch fernab der Zentren wohnt und keinen fahrbaren Untersatz sein Eigen nennt, der tut sich schwer. „Dabei fahren wir doch so oft zwischen den Orten hin und her und hätten nicht selten Platz, jemanden mitzunehmen, der Interesse hätte“, dachte sich Angela Hennemann. So entstand in Oberleiterbach aus einer Idee das Projekt „Mitfahrbänkla“, in dem mittlerweile nicht nur die Marktgemeinden Ebensfeld und Zapfendorf zusammenarbeiten, sondern auch die Kreise  Bamberg und Lichtenfels, unterstützt von „Oberfranken Offensiv“. Zum symbolischen Startschuss trafen sich die Projektbeteiligten direkt an der Nahtstelle der Landkreise.

Ein farbenfroher Hingucker

Dittrich dankte „Oberfranken Offensiv“ und dem Demographie-Kompetenzzentrum Oberfranken, die die Kommunen je mit einem Zweierset „Mitfahrbänkla“ unterstützen. Dank ihrer Farbgebung in himmelblau, maigrün und signalrot sind sie ein Hingucker an ihrem Standort und schwer zu übersehen. Am Schild über der Sitzgelegenheit kann der Interessent, der gerne mitgenommen werden möchte, einstellen, wohin die Reise gehen soll. Eines der Zapfendorfer „Mitfahrbänkla“ soll an der Hauptstraße in Höhe der katholischen Kirche stehen, das zweite wäre in einem Gemeindeteil wie Kirchschletten oder auch in Unterleiterbach denkbar. Fix ist, dass der Markt Ebensfeld eine seiner Sitzgelegenheiten in Höhe der ehemaligen Tankstelle Berthold (Hauptstraße) montieren wird. Und die andere? „Wahrscheinlich im Kellbachgrund, also in Prächting oder Kleukheim“, sagte Bürgermeister Bernhard Storath im Gespräch mit dieser Redaktion. „Und ich hoffe, dass das Bänkla bald nicht mehr so nagelneu glänzt, sondern viel genutzt wird und dadurch abgewetzt.“ Das „Mitfahrbänkla“ sei die moderne Weiterentwicklung des Trampens.

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Bambergs Landrat Johann Kalb lobte die ebenso einfache wie geniale Idee. Und er ließ durchblicken, dass der Landkreis mit dem Gedanken spiele, interessierten Kommunen die ein oder andere „Mitfahrbank“ zu spendieren, um die Hilfe zur Selbsthilfe voranzutreiben. Helmut Fischer, der Stellvertreter des Lichtenfelser Landrats, betonte, dass die Zusammenarbeit der Landkreise Lichtenfels und Bamberg immer sehr gut funktioniere. Er ließ durchblicken, dass er auch im Kreis Lichtenfels eine zweite Kommune gebe, die „Mitfahrbänkla“ aufstelle, um Menschen und Orte zu verbinden: eben Michelau.

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„Ich find‘s a geila G’schicht‘.

Ich würd‘ sofort jemanden

mit’m Auto mitnehma,

wenn da aner drauf sitzt.“

Frank Ebert,

„Oberfranken Offensiv“

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„Ich find‘s a geila G’schicht‘. Ich würd‘ sofort jemanden mit’m Auto mitnehma, wenn da aner drauf sitzt“, sagte Frank Ebert, Geschäftsführer von „Oberfranken Offensiv“, beim Ortstermin. „Oberfranken Offensiv“ und dem Demographie-Kompetenzzentrum Oberfranken seien regelrecht überrannt worden, als sie bekannt machten, dass man „Mitfahrbänkla“ spendieren wolle. „Wir hatten knapp 50 Bewerbungen von Kommunen innerhalb von zehn Minuten.“ So stockte man die ursprünglich geplanten zehn Sitzgelegenheiten kurzerhand auf 40 auf. Gefertigt wurden diese bei den Werkstätten der Diakonie Neuendettelsau in Himmelkron.

Hoffen auf rege Beteiligung

„Die ,Mitfahrbänkla‘ sind kein Ersatz für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr, wohl aber eine Ergänzung“, stellte Ebert heraus. „Er Erfolg hängt stark davon ab, wie die Kommunen die Idee transportieren.“ Es gelte also, in Gemeindeblättern sowie von Mund zu Mund Werbung zu machen.

„Was braucht ein Dorf um auch in der Zukunft für alle Altersgruppen attraktiv zu sein?“: Projektpatin Angela Hennemann erläuterte, dass diese Frage eine der zentralen sei, die man sich im oberfränkischen Golddorf Oberleiterbach immer wieder gestellt habe. So habe man sukzessive am Dorf und am dörflichen Miteinander gearbeitet, habe Projekte ausgearbeitet und angepackt. Stellvertretend nannte sie das kostenlose Internet im und am Gemeinschaftshaus, die Neugestaltung des Spielplatzes sowie der für die Denkmalschutzmedaille vorgeschlagene Historische Dorfrundgang, der mittels QR-Code Historie und Moderne verbindet.

„Mit dem interkommunalen, oder besser gesagt landkreisübergreifende ,Mitfahrbänkla‘, dieser Vernetzung beider Marktgemeinden und Landkreise bieten wir allen Bürgern eine Möglichkeit, über die bisherigen Grenzen hinweg mobil zu sein. Ich hoffe,  die Bürger nutzen diese rege, sodass die Mitfahrbänke schon bald nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken sind.“ Getreu dem Motto, das das Dorf sich selbst gegeben hat: „Wo Zukunft schon heute ist“.

 

Infobox: So funktioniert das „Mitfahrbänkla“

In der Anfangsphase gibt es beim Projekt „Mitfahrbänkla“ hauptsächlich Beförderungsmöglichkeiten entlang der Achsen Ebensfeld-Oberleiterbach und Ebensfeld-Unterleiterbach-Zapfendorf sowie in den Gegenrichtungen. Wer mitgenommen werden will, nimmt auf den dafür vorgesehen Sitzgelegenheiten Platz und wartet auf einen Autofahrer, der ihn zum Ziel befördert. Jeder Autofahrer ist eingeladen, sich zu beteiligen. Es gibt jedoch keinen Beförderungsanspruch. Die Teilnehmer sind versichert: Bei Unfällen greift die Kfz-Haftpflicht beziehungsweise Privathaftpflichtversicherung. Die Teilnahme am „Mitfahrbänkla“ wird ab 16 Jahren empfohlen, darunter liegt es in der Eigenverantwortung der Erziehungsberechtigten. Die größte Chance auf ein „Bürgertaxi“ haben Interessenten montags bis freitags zwischen 7 und 9 Uhr, zwischen 12 und 14 Uhr sowie zwischen 16 und 17 Uhr.

Wer Fragen hat, in die WhatsApp-Gruppe aufgenommen werden will oder sein Dorf an das Projekt „Mitfahrbänkla“ angliedern möchte, wendet sich an Angela Hennemann, E-Mail: angela.hennemann@gmx.de. Weitere Informationen auch auf der Homepage www.oberleiterbach.de

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Bildergalerie Oberleiterbach leuchtet


Fleißige Handwerker arbeiten am „Goldbrunnen“

04.04.2018   Es vergeht kein Tag, an dem nicht irgendwo in Oberleiterbach Hand angelegt wird. Mal wird hier ein Blumenbeet gehegt, mal dort ein Bauerngarten gepflegt, mal hier ein Gerüst für eine Renovierung aufgestellt oder dort ein Busch auf Frühling getrimmt. Es tut sich was in Lätterboch!

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Auffälligste Baustelle ist jedoch die in der Kleukheimer Straße, wo das Umfeld des „Goldbrunnens“ (er erinnert an die Goldmedaille auf Bundesebene 1977) neu gestaltet wird. Dafür zeichnet der Gartenbauverein verantwortlich.

Wie gut, dass es in Oberleiterbach viele fleißige Handwerker stehen, die wahre Könner ihres Fachs sind. Viele Dorfbewohner freuen sich schon auf den Tag, an dem der „Goldbrunnen“ endlich wieder Wasser führt. Der Osterbrunnen, der normalerweise am „Goldbrunnen“ aufgebaut wird, findet sich heuer einige Meter weiter, am Pilgerbrunnen neben der Nepomukstatue. 

Wieder ein Stückchen schöner

Und mit jedem uneigennützigen Handgriff zum Wohle des Ortes wird das Bioenergie- und Golddorf noch ein Stückchen schöner, lebens- und liebenswerter. Die anerkennenden Blicke der Jakobspilger, der Wanderer und Interessenten aus den umliegenden Orten sind für die engagierten Oberleiterbacher stets der schönste Lohn.      M. Drossel

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Osterbrunnen heuer am Pilgerbrunnen

24.03.2018   Unser Osterbrunnen steht! Da am „Goldbrunnen“ derzeit das Umfeld neu gestaltet wird, haben die fleißigen „Bienchen“ des Gartenbauvereins ihn dieses Jahr an der Kreuzung Kleukheimer Straße/Leuchtersbrunnen aufgestellt. Nicht nur Sankt Nepomuk ist begeistert: Der neue Standort am Pilgerbrunnen und damit direkt am Leiterbach gefällt vielen Betrachtern. Das Osterbrunnenschmücken war auch in diesem Jahr wieder mit einem kleinen Fest verbunden, im Rahmen dessen eine Linde auf der Grünfläche am „Rentnerbänkla“ gepflanzt wurde. Und natürlich ließen sich die Oberleiterbacher diese Gelegenheit zum geselligen Beisammensein nicht entgehen. Da störte es auch nicht, dass es am Freitag vor Palmsonntag für diese Jahreszeit viel zu kalt war. Die  vor Ort frisch gegrillten Bratwürste waren bereits nach kurzer Zeit restlos vergriffen.

Der Osterbrunnen Oberleiterbach ist auch in diesem Jahr Teil der Osterbrunnengrafik des Obermain-Tagblatts: https://www.obermain.de/lokal/lichtenfels/art2414,634178. Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß in unserem Golddorf.                  M. Drossel

Der Osterbrunnen 2018. Foto: Drossel


Mit bewährter Mannschaft in den Landesentscheid

Gartenbauverein verschiebt Vorstandswahlen und nimmt sich viel vor

22.03.2018   Wer im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ (vormals „Unser Dorf soll schöner werden“) erfolgreich sein will, der braucht bedingungslosen Zusammenhalt, schier grenzenloses Engagement und ungetrübten Teamgeist. In Oberleiterbach, das 2016 Gold auf Kreisebene und 2017 Gold auf Bezirksebene holte, ziehen alle Einwohner an einem Strang. „Motor“ des Ganzen ist der Gartenbauverein, und um weiterhin kräftig Gas geben zu können, entschieden sich die Mitglieder einstimmig gegen eine turnusgemäße Neuwahl: Der Vorstand bleibt bis auf weiteres im Amt.

Rosenschnittkurs mit Kreisfachberaterin Claudia Kühnel. Foto: Gartenbauverein Mehr…

„Never change a winning team – niemals ein siegreiches Team austauschen“: Dieser Spruch vom englischen Nationalmannschaftstrainer Sir Alfred Ernest Ramsey trifft auf die Riege um 1. Vorsitzenden Harald Hümmer und Stellvertreterin Angela Hennemann zu. Die eingespielte Mannschaft solle das Dorf auch in den Landesentscheid im Juni führen, befanden die Anwesenden der Hauptversammlung im Gemeinschaftshaus am Eichenweg. Solange Oberleiterbach im Wettbewerb bleibt, wird nicht gewählt. Entscheidungen über etwaige Wechsel an der Führungsspitze fallen erst dann.

Unglaublicher Kraftakt

Die Jahresbilanz von Vorsitzendem Hümmer ließ erahnen, was für ein unglaublicher Kraftakt das vergangene Jahr für das Dorf war. Höhepunkt war die Goldmedaille auf oberfränkischer Ebene, die aber hart erarbeitet wurde. Jeder einzelne Oberleiterbacher leistete seinen Beitrag, indem er sein Anwesen pflegte und verschönerte. Daneben gab es zahlreiche Projektgruppen. Im September eröffnete Kreisheimatpflegerin Annette Schäfer offiziell den bayernweit einzigartigen Historischen Dorfrundgang mit QR-Code, der im Rahmen des Wettbewerbs in mehr als tausend Stunden ehrenamtlicher Arbeit entstand war. Zuvor hatte er schon die Bezirkskommission nachhaltig beindruckt. Und auch für den Landesentscheid in diesem Jahr gibt es wieder zahlreiche Ideen, Visionen und Projekte. Man arbeite bereits intensiv daran, wie Harald Hümmer durchblicken ließ. Unter anderem wurde vor kurzem ein vorbereitendes Seminar in Klosterlangheim besucht. Am 18. Juli wird die Kommission dann dem Ort einen Besuch abstatten.

Neben der „Kleinigkeit Goldmedaille“ wurden die öffentlichen Anlagen gepflegt, bei einem kleinen Fest der Osterbrunnen an der Kleukheimer Straße geschmückt, ein Grillfest und ein sehr gut besuchtes Herbstfest veranstaltet sowie am ersten Advent nachts bei idyllischem Lichtschein die Dorfweihnacht initiiert. Zur Jahresversammlung zählte der Gartenbauverein im 279-Einwohner-Ort 73 Mitglieder.

Stolz auf kleine Künstler

Sonja Göbel verlas das Protokoll der vorjährigen Hauptversammlung, Kassiererin Andrea Amon sprach ihrerseits von einer positiven Kassenbilanz. Die Revisoren Andreas Raab und Ludwig Hennemann bescheinigten ihr eine einwandfreie Führung der Bücher. Stolz waren die Mitglieder des Gartenbauvereins auf die Ergebnisse des Kinder-Fotowettbewerbs, den der Verein vor einigen Wochen auslobte. Sie hatten die schwere Aufgabe, eine Vorauswahl zu treffen. Letztlich fiel die Wahl auf die Werke von Fiona Herold, Romy Deuerling und Alexander Hümmer. Den endgültigen Sieger kürt die Bezirkskommission im Juli.

Auch heuer ist das Programm pickepackevoll: Bereits am 23. März wird der Osterbrunnen geschmückt, am 8. Mai folgt eine Infoveranstaltung zu „Unser Dorf hat Zukunft“, am 2. Juni heißt es „Oberleiterbach leuchtet“ im Rahmen des Jubiläumsjahres „Wir feiern Bayern“ und am 15. Juni kommt die Landeskommission des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ in das Bioenergiedorf. Der Sieger wird am 25. Juni feststehen. Das Herbstfest ist für den 20. Oktober terminiert, am 16. November findet ein Kochabend statt und am 24. November die Preisverleihung „Unser Dorf hat Zukunft“ in Veitshochheim. Genau am ersten Advent ist die Dorfweihnacht. Weitere Informationen rund um den Gartenbauverein und das Bioenergiedorf gibt es im Internet unter www.oberleiterbach.de.                    M. Drossel

Der Vorstand des Gartenbauvereins

1. Vorsitzender: Harald Hümmer

2. Vorsitzende: Angela Hennemann

Kassiererin: Andrea Amon

Schriftführerin: Sonja Göbel

Beisitzer: Regina Stöhr, Andrea Hümmer,

Melanie Horn, Rosemarie Kropp

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Für jedes Kind gab es ein Geschenk

Nikolaus beehrt die Dorfweihnacht – Stilvoll im Feuerschein gefeiert

02.12.2017 Wenn das sich mal herumspricht: Ja, man kann ihn herbeisingen, den Heiligen Nikolaus. Zumindest war es so bei der Dorfweihnacht, zu der der Gartenbauverein Gäste aus nah und fern vor das Gemeinschaftshaus geladen hatte: Als die Kinder gutgelaunt „Lasst uns froh und munter sein“ anstimmten, kam er flugs herbei, der rotgewandete Mann mit Mitra und langem weißen Bart. Kurzzeitig rutschte so manchem jungen Gast das Herz ein wenig in die Hose, als sie seinen Begleiter Knecht Ruprecht sahen. Doch dieser Geselle hatte an diesem Abend nichts zu tun: Die Lätterbocher Kinder schienen brav gewesen zu sein im vergangenen Jahr.

Und so kündete der Gast aus Myra vom nahenden Weihnachtsfest und von der nun beginnenden Adventszeit – und natürlich hatte er, darauf hatten die Kids ja gehofft, auch für jedes von ihnen ein kleines Geschenk dabei, das sie sich persönlich abholen durften. Erst als alle Kinder ihre Präsente hatten, durften diese geöffnet werden. Die Freude über Vitaminreiches und Süßes war groß.

Auch ansonsten gab es bei der Dorfweihnacht so manche Leckerei zu genießen. Neben Kaltgetränken und saisontypischem Glühwein tischte das Team des Gartenbauvereins seinen Gästen diverse Schmankerln für den kleinen Hunger auf. An vielen Stellen loderten kleine Feuer und verliehen dem kleinen, aber feinen Fest, zusammen mit der vorweihnachtlichen Dekoration, so eine stilvoll romantische Atmosphäre. Außerdem halfen sie, der Dezemberkälte ein Schnippchen zu schlagen. Und so blieb ein harter Kern bis weit nach Mitternacht vor Ort. 

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Gartler sorgen für Geschmackserlebnisse

Herbstfest im Gemeinschaftshaus ein voller Erfolg

16.11.17 Gleich mehrere Fassbiere beliebter heimischer Brauereien, erlesene Weine, eine exquisite Auswahl lukullischer Leckereien – und ganz viel Wir-Gefühl: Das Herbstfest des Gartenbauvereins im großen, stilecht saisonal dekorierten Saal des Gemeinschaftshauses war so recht nach dem Geschmack der Lätterbocher. Kein Wunder also, dass nicht nur zahlreiche Gäste kamen, sondern nicht wenige von ihnen „Sitzfleisch“ bis in die frühen Morgenstunden bewiesen.

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Das Herbstfest war dabei ein echtes Familienfest: Die zahlreichen Kinder hatten ebenso ihren Spaß wie die erwachsenen Pendants. Und sie alle ließen es sich gut gehen: Auf der Speisekarte standen Schmankerln wie Ossobuco mit Kartoffelgratin oder auch Portwein-Pfaumen-Lende. Das Küchenteam des Gartenbauvereins verstand es, seine Besucher  auf eine erstklassige kulinarische Reise zu schicken. Vorsitzender Harald Hümmer konnte äußerst zufrieden sein, in allen Belangen. Zumal der Gartenbauverein alles richtig gemacht hatte: Das Herbstfest ist die gekonnte Weiterentwicklung des Weinfests der Vorjahre – und diesmal kamen Gambrinusjünger ebenso auf ihre Kosten wie Freunde des Rebensafts. Obendrauf und ganz gratis gab es die berühmte Lätterbocher Gemütlichkeit und Gastfreundschaft. Und nicht wenige Gäste gaben den Gartlern noch an diesem Abend mit auf den Weg, dass es im nächsten Jahr doch tunlichst eine Wiederauflage geben müsse.    

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Auch die Gaudi kam beim Herbstfest des Gartenbauvereins nicht zu kurz. Fotos: Andrea und Harald Hümmer

Direkt am Leiterbach: Mitglieder des Gartenbauvereins installieren die attraktive Ortsinformationstafel an der Kreuzung Kleukheimer Straße/Leuchtersbrunnen. FOTO: MARTINA DROSSEL

Das Wichtigste des Dorfes auf einen Blick

 

Gartenbauverein stellt Ortsinfotafel auf – Raiffeisen-Volksbank zahlt mit

Von unserer Mitarbeiterin

MARTINA DROSSEL

OBERLEITERBACH 796 Jahre ist es her, dass die Geschichtsschreiber zum ersten Mal den michelsbergischen Klosterhof zu „Leiderbach“ erwähnten. In den vergangen fast acht Jahrhunderten erlebte der Ort, der einst zum Landkreis Staffelstein gehörte und heute Teil des Marktes Zapfendorf ist, eine wechselvolle Geschichte mit etlichen Höhepunkten, aber auch den ein oder anderen Einschnitt, beispielsweise im 30-jährigen Krieg. Der Gartenbauverein hat die wichtigsten Eckpunkte der Historie des Ortes auf einer attraktiven Informationstafel zusammengetragen. Diese wurde jüngst an der Leiterbachbrücke an der Kleukheimer Straße aufgestellt.

Bioenergiedorf, die kunstvoll konstruierte Welsche Haube von „Sankt Laurentius“, Fachwerkpracht und Weinanbau: Die Ortsinfotafel bietet dem Wanderer, Radler, Pilger oder Heimatfreund grundlegende Informationen in gebotener Kürze, garniert von aussagekräftigen Bildern der Lätterbocher Schönheiten. Natürlich werden auch das Leben und Wirken von Einsiedler Ivo Hennemann beleuchtet und die wiederkehrenden Feste des Dorfes thematisiert.

Eine großzügige Spende in Höhe von 1000 Euro der Raiffeisen-Volksbank Bamberg ermöglichte das Erstellen der übermannshohen Ortsinfotafel, auch der Markt Zapfendorf beteiligt sich finanziell. Ihr genau gegenüber auf der anderen Straßenseite hängt seit kurzem eine weitere Tafel, die auf den Jakobusweg hinweist. Und wer Details über das Bioenergiedorf und die Vorteile der nachhaltigen Energiewirtschaft wissen möchte, wird darüber am Gemeinschaftshaus informiert, wo die Energiegenossenschaft Oberleiterbach (EGO) eine weitere Tafel installierte. Dort startet auch der Historische Dorfrundgang mit QR-Code, den die Oberleiterbacher jüngst fertigstellten.

Weitere Informationen rund um Oberleiterbach, seine Vereine und deren Feste finden Interessenten auf der jüngst geschaffenen Homepage www.oberleiterbach.de