Video und mehr Informationen durch Klick auf das Logo

Die Energiegenossenschaft Oberleiterbach e.G. war Preisträger des Bürgerenergiepreises Oberfranken im Jahr 2016

2016 Gold auf Kreisebene
2017 Gold auf Bezirksebene
2018 Silber auf Landesebene

Ziel von „Plant for the Planet“ ist es, durch das Pflanzen von Bäumen dem Klimawandel entgegenzuwirken.  Im Rahmen der Dorferneuerung und des Dorfwettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ wurden in Oberleiterbach bereits mehr als 50 Bäume gepflanzt. Informationen zu „Plant for the Planet“ finden Interessenten unter www.plant-for-the-planet.org/de.

Hier geht`s zum Baumzähler des Gartenbauvereins Oberleiterbach. www.billion-tree-campaign.org/117041

Hier haben wir uns ein Ziel gesetzt, welches wir in einem Menschenleben erreichen möchten. 


Geschichtsdetektive knobeln sich durchs Dorf

„Historische Schnitzeljagd“ begeistert die Kinder – Am Ende eine süße Überraschung

OBERLEITERBACH „Wo Zukunft schon heute ist!“ Romy, Alexander, Philipp, Anna, Max und Andrea schreien den Satz mit Inbrunst. Gespannt blicken sie sich auf dem Dorfplatz um. Was wird nun passieren? Dass das Lösungswort der „historischen Schnitzeljagd“ stimmt, da sind sie sich sicher. Es ist schließlich das Motto des Dorfes, in dem sie gerade unterwegs sind. Aber nun? Sie rufen erneut den Slogan, sondieren ein weiteres Mal die Lage. „Da!“ Wie von Zauberhand öffnet sich das Tor des Feuerwehrhauses. Die Kinder stürmen los. Die Schatztruhe haben sie längst erblickt.

Eingeladen hatte zur Schnitzeljagd der besonderen Art hatte die Dorfjugend um die Leiterinnen Angela Hennemann und Sonja Göbel. Im Nu waren die begehrten Plätze belegt, junge Geschichtsdetektive aus den Märkten Zapfendorf und Ebensfeld hatten sich angemeldet. Mit Tablet und Smartphone bewaffnet, ging es mit Start am Gemeinschaftshaus auf Spurensuche. Die Fragen, die ihnen mit auf den Weg gegeben wurden, waren teilweise gar nicht so einfach. Was bitteschön ist ein Büttner? Was kostete im Jahr 1967 in der ehemaligen Gastwirtschaft „Jägersruh“ genau 80 Pfennig? Auf den Tafeln des Historischen Dorfrundgangs standen einige der gesuchten Informationen, längst aber nicht alle. Also wurden die Mobiltelefone gezückt und flugs die QR-Matrix gescannt. „Aha, ein Stück Torte war es also, das 80 Pfennig kostete“: Antonia und Sarah haben es herausgefunden.

Dass der Bach durch den Ort der Leiterbach ist und das Dorf sich einst in Oberend und Unterend teilte, ist für die Geschichtsdetektive kein Problem. „Aber wisst ihr denn, was ein Walmdach ist?“ Angela Hennemann blickt in viele fragende Gesichter. „Das ist wie bei der Frisur von Anna: Das Hausdach hat quasi einen Pony“, erklärt die Leiterin der Dorfjugend anschaulich und kindgerecht. Anna nickt: So ist das also.

„Gab es früher denn nur ein Klassenzimmer ist der alten Schule?“ Marie mag es gar nicht glauben, was sie auf der Informationstafel gelesen hat. „Ja, früher wurden alle Kinder des Dorfes in nur einem Klassenzimmer unterrichtet“, bestätigt Angela Hennemann. „Und der Lehrer wohnte hier auch.“ Diesem Umstand kann Marie wiederum etwas Positives abgewinnen: „Er hatte es also nicht weit zur Schule.“

Etwas mehr als 90 Minuten dauert die „historische Schnitzeljagd“ im Rahmen des Sommerferienprogramms. Die Geschichtsdetektive erfahren, dass Oberleiterbach einst eine Tageskegelbahn hatte, was ein Dreiseithof ist, das „Kruzifix“ nichts anderes als Kreuz bedeutet, wie Landwirtschaft früher funktionierte, dass einst fast jedes Haus einen Hausnamen hatte – und vieles mehr. Der Start ist auch das Ziel: Am Spielplatz tragen sie die Lösungsbuchstaben auf dem Rätselbogen ein, rufen stolz den Satz – und werden mit reichlich Süßigkeiten aus der Schatztruhe belohnt. „Das hat richtig Spaß gemacht“, sagt Anika im Anschluss. Ja, das finden auch die anderen, und mampfen genüsslich ihre süße Beute. So spannend kann Geschichtsunterricht im Freien sein, selbst in den großen Ferien.

Das Schülerrätsel auf Basis des Historischen Dorfrundgangs mit QR-Code ist kostenlos und als Download auf der Seite www.oberleiterbach.de zu finden. Einzige Voraussetzung ist ein internetfähiges Tablet oder Smartphone, und schon kann der Knobelspaß beginnen.

 

Entlang des Historischen Dorfrundgangs gibt es für die Kinder einige knifflige Fragen zu beantworten. Nach und nach erarbeiteten sich die Geschichtsdetektive so einen Lösungssatz. Foto: Martina Drossel

Ein „Zehner“ auf die 100-Meter-Distanz

Leonhard Eberth sichert sich den Wanderpokal beim Pokalschießen

Von Martina Drossel

OBERLEITERBACH   Da staunten die anderen Teilnehmer aber nicht schlecht: Leonhard Eberth legte beim Pokalschießen das Großkaliber-Gewehr mit Zielfernrohr auf die 100-Meter-Distanz an, zielte und schoss, als wäre es das Leichteste der Welt. Der satte „Zehner“, den das Blatt auf der Schießanlage am Wolfsanger anzeigte, war einfach nicht zu toppen. Der Wanderpokal der Schießgruppe des Soldaten- und Kameradschaftsvereins, einmal mehr ausgeschossen mit einer für die heimischen Sportschützen er ungewöhnlichen Langwaffe, war ihm nicht zu nehmen.

Auch sonst konnte Schießleiter Stephan Metzner zufrieden sein: Die Beteiligung war gut am Pokalschießen im Waldschießhaus, auch die Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Neben dem Wettbewerb um den Wanderpokal gab es noch das eigentliche Pokalschießen mit dem Kleinkaliber-Gewehr auf der 50-Meter-Distanz. Diesen Wettbewerb entschied Stefan Amon für sich, gefolgt von Georg Seelmann und Ludwig Hennemann. Schießleiter Metzner nahm die Preisverteilung im Rahmen einer Brotzeit im Gemeinschaftshaus Oberleiterbach vor.

Nach dem sportlichen Höhepunkt folgt an Mariä Himmelfahrt der kulturelle: Der Soldaten- und Kameradschaftsverein lädt ab 14 Uhr zum Dorffest auf dem Festplatz am Gemeinschaftshaus am Eichenweg ein. Am Nachmittag spielen „Dieter und seine Musikanten“ auf und haben einen bunten „Strauß“ an Blasmusikmelodien im Gepäck, am frühen Abend übernehmen „Mainfieber“ mit Oldies, Schlagern und Hits von heute. Weitere Informationen rund um den Soldaten- und Kameradschaftsverein gibt es im Internet unter www.oberleiterbach.de.

Mit dem Sieger des Wanderpokals, Leonhard Eberth (4. v. li.), und Schießwart Stephan Metzner (3. V. li.): Die erfolgreichen Schützen der Schießgruppe des Soldaten- und Kameradschaftsvereins mit ihren Trophäen.           Foto: Martina Drossel

Blasmusik und Partyhits an Mariä Himmelfahrt

„Dieter und seine Musikanten“ und „Mainfieber“ spielen beim Dorffest

Frenetischer Applaus, eine johlende Menge und rundum zufriedene Gesichter: Die Premiere eines Dorffests mit zwei Musikgruppen kam im vergangenen Jahr prächtig an. So lassen sich die Mitglieder des Soldaten- und Kameradschaftsvereins auch heuer an Mariä Himmelfahrt: Beim 41. Dorffest ab 14 Uhr auf dem Festplatz am Eichenweg spielen zunächst „Dieter und seine Musikanten“ auf, ehe am frühen Nachmittag „Mainfieber“ das Stimmungsbarometer in die Höhe treiben. Und noch etwas hat sich nicht geändert: Die Preise für Speis‘ und Trank bleiben familienfreundlich niedrig.

Weit ausladende Bäume, ein riesiger Spielplatz gleich am Festplatz, heimisches Bier, schmackhafte Speisen und traditionellen böhmisch-mährischen  Blasmusik am Nachmittag und Tanz-, Schunkel- und Stimmungsweisen am Abend bis in die Nacht: Es gibt viele gute Gründe, zum Dorffest in eines der schönsten Dörfer Bayerns zu kommen. Musikalisch machen Dieter (Zapf) und seine gut zwei Dutzend Musikanten den Anfang. Im vergangenen Jahr spielten und sangen sie sich mit Löffelpolka, „Böhmischer Traum“ sowie fulminanten Märschen in die Herzen der Besucher. Auch für dieses Jahr hat das Ensemble, das ein Zusammenschuss aus Aktiven von heimischen Kapellen ist, wieder so einige Highlights der Blasmusik im Gepäck. Da schmecken Kaffee und selbst gebackene Torten und Kuchen gleich doppelt so gut.

Am frühen Abend entern die beliebten Entertainer von „Mainfieber“ die Bühne am idyllischen Festplatz. Die Unterhaltungsprofis haben für ihre für ihre Freunde wieder ein Feuerwerk an Schunkelhits, Gute-Laune-Songs und Gassenhauern im Gepäck. Dann heißt es unterhaken, tanzen, mitsingen und feiern bis in die Nacht hinein. Bernd und Jürgen Donath sowie Hubert „Pfloggy“ Wolf verwöhnen mit einem kunterbunten Strauß an beliebten Melodien.

Kids können beim Dorffest, fernab von nervigem Autoverkehr, auf dem großzügigen Spielplatz nach Herzenslust toben und tollen, während Erwachsene der Musik frönen und die leckeren Speisen sowie die Getränkespezialitäten der Merkendorfer Brauerei Hummel genießen. Die Maß Bier kostet nur günstige fünf Euro.

Ab 14 Uhr schicke die fleißigen Helfer des Dorffests ihre Gäste auf eine kulinarische Schlemmerreise. Neben Kaffee, Torten und Kuchen am Nachmittag gibt es im Laufe des Tages selbst gemachten weißen Käs‘ und Gerupften, Bismarck- und Lachsbrötchen, ofenfrische Pizzen, Hausmacher-Bratwürste und Steaks sowie ab 16 Uhr auf kalten Braten zu herzhaftem Bauernbrot. Abends öffnet die Bar ihre Tore. Der Festplatz ist ab der Ortsmitte bestens ausgeschildert. Parken können Gäste in unmittelbarer Nähe des Dorffests. M. Drossel


Auf Zeitreise in Oberleiterbach: „historische Schnitzeljagd“ am Freitag, 10. August

Der August ist der Reisemonat schlechthin. Auch die Leitung der Jugendgruppe Oberleiterbach schickt Interessenten am Freitag, 10. August, auf Reisen – allerdings nicht nach Italien, Spanien oder Griechenland, sondern auf eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit des Dorfes. Auf Grundlage des bayernweit einzigartigen und weithin bekannten Historischen Dorfrundgangs mit QR-Code ist nämlich ein „Spaziergang in die Geschichte“ für Kinder entstanden, der Langeweile definitiv keine Chance lässt.

Anmelden zu dieser besonderen Schnitzeljagd können sich Kinder ab sechs Jahren (jüngere Kinder mit Begleitperson). Die kleinen Geschichtsdetektive sollten, soweit vorhanden, ein Smartphone mitbringen, auf dem ein QR-Code-Leser installiert ist. Ebenso sollten sie einen  Bleistift und einen Radiergummi dabei haben – und ganz viel Lust auf Knobelei.  Am Schluss erwartet die Teilnehmer eine kleine Überraschung. Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings ist die Teilnehmerzahl auf 15 „Zeitreisende“ beschränkt. Los geht es um 15 Uhr am Gemeinschaftshaus.

Eine Anmeldung erfolgt bis Montag, 6. August, bei Angela Hennemann unter der Rufnummer (09547) 8705441.


Silbermedaille für Oberleiterbach

Landeskommission von „Unser Dorf hat Zukunft“ gibt Entscheidung bekannt – Kein Gold für Oberfranken

 Oberleiterbach   Zwei Wochen lang bereiste die Landeskommission des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ die Golddörfer aus dem Bezirksentscheid, um aus ihnen heraus die Sieger auf Bayernebene zu küren. Am Freitag gingen die Juroren in Klausur, am Montagnachmittag lüfteten sie das bis dato bestens gehütete Geheimnis: Oberleiterbach, der Hoffnungsträger des Landkreises Bamberg, hat die Silbermedaille geholt. Für die oberfränkischen Dörfer gab es diesmal kein Gold.

Stolz statt Trauermiene

„Wir sind stolz, die Silbermedaille im Landeswettbewerb ,Unser Dorf hat Zukunft‘ erreicht zu haben“, sagt Harald Hümmer, der Vorsitzende des Gartenbauvereins, auf Nachfrage dieser Redaktion. „Wir sind nicht traurig, dass es nicht zu Gold gereicht hat. Ganz im Gegenteil: Dank des Engagements der Dorfbewohner haben wir in den vergangenen Jahren unser Dorf deutlich weiterentwickelt. Dadurch wurden wir zu einem der schönsten Dörfer Oberfrankens. Und das ist großartig!“ Auch in Zukunft werden man in den Bemühungen nicht nachlassen.

„Die Teilnahme am Wettbewerb war für uns eine Triebfeder, doch wir werden auch ohne diesen weiter an uns und unserem Dorf arbeiten. Denn Oberleiterbach hat Zukunft, das steht außer Frage.“ Einer der ersten Gratulanten zum Landessilber ist Bürgermeister Volker Dittrich. „Nur durch Wochen, Monate und Jahren von Vorarbeit von Allen genannten konnte die Silbermedaille errungen werden“, freut er sich mit den Oberleiterbachern. Er hebt das unermüdliche und ehrenamtliche Engagement und den hervorragenden Zusammenhalt in der Dorfgemeinschaft hervor. „Es ist der Leistung von euch Bürgern zu verdanken. Darauf könnt ihr stolz sein! Meinen Glückwunsch zu Silber im Landesentscheid!“ Bambergs Landrat Johann Kalb betont: „Wir sind stolz auf unsere Oberleiterbacher. Zu Gold hat es nicht ganz gereicht, aber auch mit der Silbermedaille nimmt Oberleiterbach einen herausragenden Spitzenplatz in ganz Bayern ein.“ An die Oberleiterbacher gerichtet, sagt er: „Euer Einsatz hat wieder enorme Anerkennung erfahren und ich gratuliere Euch ganz herzlich zu diesem riesigen Erfolg.“

 

„Dank des Engagements der Dorfbewohner haben wir

unser Dorf deutlich

weiterentwickelt. Dadurch wurden wir zu einem der schönsten Dörfer

Oberfrankens. “

Harald Hümmer,

Vorsitzender Gartenbauverein

 

Am Wettbewerb haben sich auf Kreisebene in Bayern 237 Dörfer beteiligt, von denen 67 in den Bezirksentscheid zugelassen wurden.

Drei  der 15 Dörfer aus dem Landesentscheid qualifizierten sich für den Bundesentscheid: Gestratz im Landkreis Lindau in Schwaben, Hellmitzheim (Stadt Iphofen) Landkreis Kitzingen in Unterfranken und Niederwinkling im Landkreis Straubing-Bogen in Niederbayern. Silber gab es darüber hinaus noch für einen weiteren Vertreter aus Oberfranken, für Harsdorf im Landkreis Kulmbach.

Aktuelles Wetter

??°C

??°C – ??°C

Morgen

??°C – ??°C

Übermorgen

??°C – ??°C